Liebe Leserinnen und Leser,
lange stand beim Ausbau der Windenergie vor allem eine Frage im Mittelpunkt: Wo entstehen neue Windparks? Inzwischen rückt eine andere mindestens genauso stark in den Fokus: Wie nutzen wir die Standorte, die wir bereits haben, besser? Die Antwort darauf heißt Repowering – also der Austausch älterer Windenergieanlagen durch moderne, leistungsstärkere Technik.
Dass dieses Thema an Bedeutung gewinnt, zeigen die aktuellen Zahlen: Knapp 30 Prozent der 2025 neu installierten Windenergieleistung an Land stammen aus Repowering-Projekten. Gleichzeitig sind inzwischen rund 10.400 Anlagen älter als 20 Jahre. Das macht deutlich: Das Potenzial ist groß. Doch der Weg dorthin ist nicht immer einfach. Genehmigungen, Abstandsregelungen, Naturschutz und lokale Akzeptanz bleiben Herausforderungen, die darüber entscheiden, wie schnell dieses Potenzial tatsächlich gehoben werden kann. Wir werfen deshalb einen umfassenden Blick auf die vielen Facetten des Repowerings.
Viel Spaß beim Lesen!
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Heiko Hamann Leiter Chefredaktion
neue energie
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Hürden & Chancen des Repowerings
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WebSeminar: Praxiswissen Rückbau
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Technische Fragestellungen, Genehmigungsanforderungen, Kostenkalkulationen und die praktische Umsetzung spielen beim Rückbau eine entscheidende Rolle. Erfahren Sie im WebSeminar am 11. August, welche Anforderungen bei der Demontage, dem Rückbau von Fundamenten und Infrastruktur bis hin zur Wiederherstellung der Flächen gelten.
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Repowering-Quote in Deutschland
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ZAHLEN & FAKTEN
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Wie entwickelt sich die Repowering-Quote?
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Der Ausbau der Windenergie an Land in Deutschland hat im Jahr 2025 wieder an Dynamik gewonnen. Dabei wird deutlich, dass Repowering eine zentrale Rolle spielt – und weiterhin spielen wird: Der alternde Anlagenbestand mit rund 10.400 Windenergieanlagen, die über 20 Jahre alt sind, birgt ein erhebliches Potenzial für den weiteren Windausbau.
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© Grafik: neue energie, Quelle: Fachagentur Wind & Solar
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Von der 2025 neu installierten Leistung entfielen 1.548 Megawatt auf Repowering-Projekte, in denen ältere Windenergieanlagen durch insgesamt 279 neue ersetzt wurden. Damit lag die Repowering-Quote bezogen auf die installierte Bruttoleistung bei knapp 30 Prozent. Gegenüber 2024 bedeutet dies allerdings einen Rückgang um sieben Prozentpunkte, ordnet Sarah-Charline Meiners ein.
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Repowering-Markt
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Windpark-Repowering
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Mit modernen Windenergieanlagen vervielfachen Betreiber den Stromertrag bestehender Standorte. Projekte mit mehr als 100 Megawatt zeigen, dass Repowering bereits zu einem wichtigen Baustein der Energiewende geworden ist, schreibt Sarah-Charline Meiners.
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Turbinen fürs Repowering
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Turbinenhersteller sortieren sich neu: Der Wettlauf um immer größere Anlagen ist vorbei
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Das Thema Repowering gewinnt auch bei den Anlagenherstellern an Bedeutung. Nach turbulenten Jahren setzen Hersteller wie GE Vernova, Nordex, Enercon und Vestas jetzt auf Standardisierung, Service und profitables Wachstum – während China und politische Entwicklungen den globalen Wettbewerb verschärfen, berichtet Frank Lassak.
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Unsere Empfehlungen
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Download-Tipp
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Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat den bundesweiten Status Quo der naturschutzfachlichen Planungs- und Genehmigungspraxis für Repowering-Projekte zusammengefasst. Entstanden ist ein Leitfaden zur Best-Practice beim Repowering aus Naturschutzsicht, der kostenlos zur Verfügung steht.
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© Bundesverband WindEnergie e.V.
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Seminar-Tipp
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Mehr und mehr Windkraftanlagen erreichen das Ende ihrer Laufzeit. Entsorgung und Recycling rücken damit in den Fokus. Das BWE-WebSeminar gibt vom 2. bis 3. Dezember einen Überblick über rechtliche Anforderungen an Rückbauprozesse, wirksame Entsorgungskonzepte und praxisnahe Einblicke in bewährte Verfahren.
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EnWG & Redispatch kompakt – Praxiswissen zu denaktuellen Änderungen
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Die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickeln sich kontinuierlich weiter. Lernen Sie im WebSeminar am 4. August die Grundlagen des Energiewirtschaftsgesetzes kennen und erfahren Sie, welche Änderungen durch Redispatch 2026 besonders relevant sind. Im Fokus stehen die neue Zahlungslogik im Redispatch, ihre Auswirkungen auf Zuständigkeiten und Abrechnungsprozesse sowie die daraus entstehenden Risiken für Anlagenbetreiber.
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Rückbau & Retrofit
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Abriss
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Seit 2026 sorgt die DIN 4866 für einheitliche Standards beim Rückbau von Windenergieanlagen. Sie legt fest, wie Planung, Dokumentation und Kosten erfolgen müssen – und macht Annahmen zu Rückstellungen künftig leichter überprüfbar, schreiben Juliane Miller und Katrin Prechtl.
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Modernisierung
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Viele ältere Windenergieanlagen lassen sich mit überschaubarem Aufwand modernisieren. Neue Hard- und Software steigern Effizienz, verlängern die Lebensdauer wichtiger Komponenten und schützen die Anlagen besser gegen Cyberangriffe, berichtet Michael Prellberg.
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Aktuelles Spotlight
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Online Lesen
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Repowering
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Wie viel Potenzial steckt im Repowering von Windenergieanlagen? Welche Regelungen gelten für den Rückbau? Und wann lohnt sich Retrofit statt Abriss? Laden Sie sich jetzt das aktuelle Spotlight von neue energie zum Thema Repowering kostenlos herunter!
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