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neue energie
15.08.2026
Liebe Leserinnen und Leser,

kaum ein Thema zeigt die Verwundbarkeit der Energiewende so deutlich wie die Cybersicherheit. Während Netze, Speicher und Anlagen immer stärker digital vernetzt werden, wächst auch die Angriffsfläche – und mit ihr das Risiko für kritische Infrastrukturen. Unser Beitrag zeichnet ein alarmierendes Bild: Kommunale Versorger und Netzbetreiber sehen sich zunehmend Angriffen ausgesetzt, die längst über IT-Störungen hinausgehen und physische Folgen haben können.

Parallel dazu tritt mit der Umsetzung der EU-Richtlinie NIS-2 die Regulierung der Cybersicherheit in der Energiebranche in eine neue Phase ein. Unser Gastbeitrag beleuchtet, welche Anforderungen jetzt auf Betreiber von Erzeugungsanlagen, Speicherinfrastruktur und Energie-IT-Dienstleister zukommen und warum sich gerade mittelständische Unternehmen frühzeitig vorbereiten sollten.


Viel Spaß beim Lesen!

Heiko Hamann, Leiter Chefredaktion

Heiko Hamann
Leiter Chefredaktion

neue energie

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Wechselrichter an Solaranlagen
© Zaiets Roman, iStock
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Energiewende trifft Cyberrisiko: Wenn Hacker das Licht ausschalten könnten

Cyberangriffe auf Energieversorger nehmen zu. Die voranschreitende Digitalisierung der Energiewirtschaft schafft neue Möglichkeiten für Sabotage – und macht Cybersicherheit zur Schlüsselaufgabe, schreibt Ralph Diermann.
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Die Deutsche Windtechnik wurde vor vier Jahren zum Opfer einer Ransomware-Attacke. IT-Leiter Klaas Feldmann erzählt, was genau während des Angriffs geschah, wie das Bremer Unternehmen darauf reagierte und was sich dadurch verändert hat.
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Die NIS-2-Richtlinie bringt weitreichende Pflichten für Unternehmen und ihre Geschäftsleitungen mit sich. Rechtsanwalt Paul Voigt schreibt im Gastbeitrag: Wer die neuen Anforderungen ignoriert, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Schäden durch Cyberangriffe und Ausfälle.
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Länderreport Indien
ZAHLEN & FAKTEN

Wie möchte Indien von Kohle auf erneuerbare Energien umsteigen?

In Indien findet derzeit eine grüne Revolution statt: Das Land soll zum erneuerbaren Powerhouse der Welt werden. Nirgendwo, mit Ausnahme Chinas, wird mehr Geld in die grüne Transformation investiert. Schon jetzt verfügen Indiens Erneuerbare-Energie-Anlagen über etwa 250 GW Leistung, das ist rund die Hälfte der gesamten installierten Stromerzeugungskapazität. Bis zum Jahr 2030 will die indische Regierung die grüne Leistung auf 500 GW verdoppeln und den Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix auf 70 Prozent erhöhen. Indiens Ziel: Netto-Null-Emissionen bis 2070.

Karte von Indien mit aktuellen Energieerzeugungsanlagen
© Grafik: neue energie

Um das ehrgeizige Ziel von 500 GW bis 2030 zu erreichen, müssen Investoren und Staat allerdings noch erhebliche Mittel aufbringen. Die indische Energiebehörde schätzt den Bedarf auf 450 bis 500 Milliarden Dollar. Da viele Projekte weit entfernt von urbanen Zentren liegen, müssen neben den Anlagen etwa 150.000 Kilometer an Stromleitungen gebaut werden. Sie sollen die Erzeugungsanlagen – wie Solarparks oder die Solarkollektoren und Windräder an der Grenze zu Pakistan – mit den Verbrauchern in den Ballungs- und Industriegebieten verbinden. Doch noch werden fast 60 Prozent des Stroms aus Kohle gewonnen, berichtet Andrzej Rybak.

Zum Beitrag
Moor-PV
PV-Anlage im Moor
© WI Energy
Solarparks im Moor
Moor-Solarparks bieten Flächeneigentümern attraktive Pachteinnahmen und der Energiewende zusätzliche Standorte. Doch die besonderen Bodenverhältnisse und umfangreiche Auflagen machen die Projekte deutlich teurer als klassische Freiflächenanlagen, erklärt Michael Prellberg.
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Moor-PV: Zwischen Wasserrecht und finanziellen Herausforderungen
Die Politik setzt auf die Wiedervernässung von Mooren und den Ausbau erneuerbarer Energien. Am Beispiel der Moor-PV zeigt sich jedoch, dass Förder-, Steuer- und Agrarrecht noch immer nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind. Das bremst Investitionen und Projekte vor Ort, schreibt Rechtsanwältin Alexandra Thiel im Gastbeitrag.
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BEE-Sommerfest am 7. Juli: Seien Sie dabei!
In knapp 2 Wochen trifft sich die Energiewirtschaft in Berlin zum BEE-Sommerfest! Freuen Sie sich u.a. auf die Keynotes der BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser, des SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Matthias Miersch und der Parlamentarischen Staatssekretärin des BMUKN Rita Schwarzelühr-Sutter. Erleben Sie echte Begegnungen beim Blick über die Spree.
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Tausende Windräder mitten in der Wüste Gobi: Der Windpark Gansu in China ist einer der größten der Welt. Doch wie funktioniert ein System in dieser Dimension? Und was passiert, wenn plötzlich mehr Strom produziert wird, als das Netz aufnehmen kann? Eine Galileo-Reportage stellt das Projekt vor.
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Solar-Fahrzeuge könnten Stromnetze entlasten
Fahrzeuge, die selbst Solarstrom erzeugen, könnten einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Verkehrssektor leisten. Ergebnisse des europäischen Forschungsprojekts SolarMoves legen nahe, dass Fahrzeuge mit integrierten Solarmodulen den Strombedarf und die Belastung des Stromnetzes senken können: Ein PKW in Mitteleuropa könnte bis zu 55 Prozent seines jährlichen Energiebedarfs selbst erzeugen; in Südeuropa können es bis zu 80 Prozent sein.
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Download-Tipp

Die Energy Watch Group (EWG) hat den „Faktencheck Energiewende“ veröffentlicht. Die Analyse überprüft sechs zentrale Narrative der deutschen Energiepolitik, die eine wichtige Rolle beim Gebäudemodernisierungsgesetz, dem Netzpaket, der EEG-Novelle und dem Kraftwerkspaket spielen. Fazit der Untersuchung: Wesentliche Annahmen in der Debatte – etwa zu Kosten, Netzausbau und Umsetzbarkeit der Energiewende – halten einer Überprüfung nicht stand.
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Im Interview
Umweltpolitik
40 Jahre Bundesumweltministerium: Ex-Umweltminister Jürgen Trittin zieht im Interview Bilanz – von sauberer Luft über den Atomausstieg bis zur globalen Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren. Und er erklärt, warum er die Energiewende trotz Rückschlägen für einen historischen Erfolg hält und vor neuen Fehlern warnt.
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Netzausbau, Offshore-Anbindungen und digitale Steuerungssysteme sorgen für einen wachsenden Fachkräftebedarf bei Netzbetreibern. Lisa Besler von 50Hertz spricht über krisensichere Jobs und warum junge Talente zunehmend auf Flexibilität und Entwicklungschancen achten.
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Cybersicherheit

Wie schützt sich die Erneuerbaren-Branche vor Cyberattacken? Welche Anforderungen stellt NIS-2 an Unternehmen? Und was kann man aus einem Hacker-Angriff lernen?
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Herausgeber
BWE-Service GmbH
c/o Bundesverband WindEnergie e.V.
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10829 Berlin
Registergericht:
Amtsgericht Charlottenburg | HRB 185909 B
Geschäftsführer: Thorsten Paulsen | Wolfram Axthelm
Inhaltlich verantwortlich:                                                 
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