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neue energie
14.08.2026
Liebe Leserinnen und Leser,

das Stromnetz der Zukunft entsteht nicht allein durch neue Leitungen. Entscheidend ist, dass Erzeugung, Verbrauch und Speicherung digital miteinander kommunizieren können – in Echtzeit. Genau darin liegt die Idee des Smart Grids: ein Stromsystem, das flexibel auf volatile Einspeisung reagiert und Lasten intelligent verteilt. Doch Deutschland tut sich weiterhin schwer mit dieser Transformation.

Eine Voraussetzung: Smart Meter. Während andere europäische Länder längst flächendeckend intelligente Messsysteme einsetzen, kommt der Smart-Meter-Rollout hierzulande nur schleppend voran. Dabei wächst der Druck. Wärmepumpen, Wallboxen und Batteriespeicher verändern das Netz grundlegend und dynamische Stromtarife sollen den Stromverbrauch stärker an das Angebot erneuerbarer Energien koppeln. Ohne digitale Infrastruktur bleibt diese Flexibilität jedoch Theorie. Smart Meter werden damit zu weit mehr als modernen Stromzählern: Sie sind die Schnittstelle eines neuen Energiesystems – und Bedingung dafür, dass aus vielen dezentralen Anlagen ein stabiles Gesamtnetz wird.


Viel Spaß beim Lesen!

Heiko Hamann, Leiter Chefredaktion

Heiko Hamann
Leiter Chefredaktion

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Strommasten und Symbole für das Smart Grid
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Smart Grid ohne Smart Meter: Warum unser Stromnetz noch nicht intelligent ist

Die Stromnetze in Deutschland sind wenig smart. Warum es mit der Digitalisierung im Netz so langsam vorangeht, hat weniger technische als viel mehr wirtschaftliche Gründe, schreibt Michael Prellberg.
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Deutschland hinkt beim Einbau intelligenter Stromzähler hinterher. Dabei sollen Smart Meter künftig nicht nur den Stromverbrauch steuern, sondern auch dynamische Strompreise und ein flexibleres Netz ermöglichen. Von den bestehenden Hürden berichtet Bernward Janzing.
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Prognosen zur globalen Erwärmung
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Wie wahrscheinlich werden Extremwetter-Ereignisse durch die Erderwärmung?

Zwei Grad Erderwärmung galten lange als eine Art Sicherheitslinie: gefährlich, aber noch beherrschbar. Eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) stellt dieses Bild nun grundlegend infrage. Selbst bei einer globalen Erwärmung um weniger als zwei Grad könnten Dürren, Starkregen und Waldbrände deutlich heftiger auftreten als bisher angenommen. Das zentrale Ergebnis der Studie: In einzelnen Modellen zeigen sich bereits bei zwei Grad Erwärmung Auswirkungen, die bisher erst für merklich höhere Temperaturanstiege von drei oder vier Grad erwartet werden.

Grafik zu Prognosen zur globalen Erwärmung
© Grafik: neue energie

Der jüngste Emissions Gap Report des UN-Umweltprogramms (Unep) geht davon aus, dass die Erde selbst bei Umsetzung der derzeitigen Klimaschutz-Zusagen der Länder weltweit auf eine Erwärmung von etwa 2,3 bis 2,5 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts zusteuert. Vor diesem Hintergrund erhält die neue Helmholtz-Studie besonderes Gewicht, schreibt Joachim Wille. Sie zeigt, dass die erheblichen Risiken bei einem solchen Erwärmungspfad bereits ab Mitte des Jahrhunderts einsetzen können. Allerdings warnt das Forschungsteam auch vor Fehlinterpretationen: Die extremen Szenarien seien bewusst als mögliche, aber weniger wahrscheinliche Entwicklungen ausgewiesen. Es gehe nicht darum, den Eindruck zu erwecken, dass alles noch viel schlimmer werde. 

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Redispatch-Vorbehalt
„Finanzierung vieler Projekte könnte unmöglich werden“
Das geplante Netzpaket des BMWE gefährdet die Finanzierbarkeit neuer EE-Anlagen. Fritz Halla von enervis warnt im Gespräch vor unkalkulierbaren Erlösrisiken und erklärt, warum der Redispatch-Vorbehalt in weiten Teilen Deutschlands einem „de-facto-Ausbaustopp“ gleichkommt – wenn die Politik nicht nachbessert.
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Das Netzpaket und die EEG-Novelle schreiben die Regeln der Energiewende neu. Seien Sie dabei, wenn aus Gesetzesentwürfen konkrete Leitplanken für Ihre Projekte werden – und bringen Sie Ihre Perspektive genau dort ein, wo Entscheidungen entstehen: auf der Konferenz am 2. und 3. Juni in Berlin.
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neue energie – das Magazin für Klimaschutz und Erneuerbare Energien
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Geschäftsführer: Thorsten Paulsen | Wolfram Axthelm
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