Liebe Leserinnen und Leser,
manchmal entscheidet sich die Zukunft eines Systems nicht an seinen sichtbarsten Elementen – sondern an denen, die im Hintergrund arbeiten: Bei uns prägen zwar Windräder und Solaranlagen das Landschaftsbild, doch ob ihr Strom tatsächlich zuverlässig ankommt, entscheidet sich im Netz – und zunehmend in Speichern. Der aktuelle Boom bei Batteriespeichern zeigt: Die Technologie ist da, die Kosten sinken rapide, der Ausbau nimmt Fahrt auf. Aber entscheidend ist, wie diese Speicher ins Gesamtsystem integriert werden – und ob die richtigen Anreize gesetzt werden.
Gleichzeitig lohnt sich der Blick in die Batterie selbst. Lithium-basierte Speicher dominieren heute den Markt – effizient, leistungsfähig, aber nicht ohne Herausforderungen. Fragen nach Rohstoffbedarf und Recycling bleiben offen. Die Forschung sucht hier bereits nach konkurrenzfähigen Alternativen.
In der Energiewende stellt sich mittlerweile nicht mehr die Frage, ob wir genug Strom haben, sondern, ob wir ihn zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar machen. Die gute Nachricht: Die Lösungen dafür sind längst da, wir müssen sie nur konsequent zusammendenken.
Viel Spaß beim Lesen!
|
|
|
|
|
|
|
Heiko Hamann Leiter Chefredaktion
neue energie
|
|
|
|
|
Stand der Speichertechnik
|
|
|
|
forschung
|
|
Nach Lithium: Welche Batterien zukünftig die Energiewende tragen
|
|
Lithium-Batterien sind heute Standard – doch ihre Grenzen werden sichtbar. Natrium-Ionen und Redox-Flow-Systeme könnten schon bald eine größere Rolle spielen. Jan Oliver Löfken vergleicht Speichersysteme, die künftig den Markt bestimmen könnten.
|
|
|
|
|
|
So wird grüner Stahl hergestellt
|
|
|
|
Infografik
|
|
Wie wird emissionsfreier Stahl produziert?
|
|
Fossilfrei produzierter Stahl aus grünem Wasserstoff und damit die Dekarbonisierung der Stahlbranche sind große Ziele. Doch grauer chinesischer Stahl macht es den europäischen Herstellern nicht leicht. Denn: Je mehr billiger Stahl von außereuropäischen Produzenten auf den Weltmarkt kommt, desto schwerer lassen sich Investitionen in grüne Technologien refinanzieren. Dennoch haben erste Konzerne bereits ihre Herstellung umgerüstet und verkaufen emissionsarmen Stahl.
|
|
|
|
© Grafik: neue energie
|
|
Der schwedische Konzern SSAB liefert bereits emissionsarm produzierten Stahl an den Autobauer Volvo, hergestellt aus recyceltem Schrott mit Grünstrom und Biogas. Das Unternehmen setzt sowohl beim Recycling des Schrotts auf Ökostrom als auch bei der Herstellung von Wasserstoff, mit dessen Hilfe Eisenerz in Eisenschwamm umgewandelt wird, ein Vorprodukt bei der Stahlherstellung. Der EU-CO₂-Grenzausgleich CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) soll grünen Stahl in Europa fördern, doch unklare Standards und globaler Preisdruck gefährden die Transformation, schreibt Frank Lassak.
|
|
|
|
|
Erneuerbare als Wirtschaftsfaktor
|
|
|
|
|
|
|
Interview
|
|
„Ein bisschen mehr Erneuerbare reicht nicht“
|
|
Für Klimaaktivistin Luisa Neubauer ist die energiepolitische Transformation kein abstraktes Projekt, sondern eine existenzielle Notwendigkeit. Sie erklärt im Interview, weshalb sich gerade jetzt entscheidet, ob Deutschland wirtschaftlich, gesellschaftlich und geopolitisch zukunftsfähig bleibt.
|
|
|
|
|
|
BMWE-Studie
|
|
|
|
Wind- und Solarenergie sind relevante Wirtschaftsfaktoren für Kommunen. Eine neue Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) prognostiziert steigende Einnahmen, mehr Beschäftigung und zusätzliche Investitionen – vor allem in ländlichen Regionen. Nadine Fischer informiert über die zentralen Erkenntnisse aus der Studie, die das BMWE bisher nicht öffentlichkeitswirksam kommunizieren wollte.
|
|
|
|
|
|
Unsere Empfehlungen
|
|
|
|
Download-Tipp
|
|
|
|
In drei Modulen als PDF erklärt das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) den rechtlichen Rahmen zu Artenschutz in Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie zu artenschutzrechtlicher Bewertung und Schutzmaßnahmen – und gibt Aufschluss, wann und wie speziell Fledermäuse durch Bau, Anlage und Betrieb von Windenergieanlagen betroffen sind. Die kostenfreie Arbeitshilfe soll zu einer erhöhten Rechtssicherheit führen und so den Ausbau der Windenergie beschleunigen.
|
|
|
|
|
|
Lese-Tipp
|
|
|
|
Das vergangenen Sommer in Kraft getretene Gesetz zur nationalen Umsetzung der europäischen Renewable Energy Directive III (RED III) regelt die verpflichtende Ausweisung von Beschleunigungsgebieten sowie Genehmigungserleichterungen für Windenergieanlagen, Nebenanlagen und Energiespeicheranlagen am selben Standort. Das Hintergrundpapier der Fachagentur Wind und Solar erläutert die zentralen Inhalte des Umsetzungsgesetzes und liefert eine erste Auslegung und Orientierung.
|
|
|
|
|
|
Im Video-Interview
|
|
|
|
BESS-Finanzierung
|
|
|
|
Wie lässt sich die Attraktivität von Speichern für Finanzierer erhöhen? Christian Marcks von der GLS Gemeinschaftsbank eG erklärt im Video-Interview, welche regulatorischen Änderungen die Finanzierung von Speicher-Projekten erleichtern würden.
|
|
|
|
|
|
|
Stromnetz-Betrieb
|
|
|
|
Kritische Situationen im Stromnetz, die schnelle Maßnahmen des Engpassmanagements erfordern, nehmen zu. Ein Beispiel ist das steigende Volumen des gleichzeitigen Redispatch. Nidal Meyer von 50Hertz Transmission erklärt im Video-Interview, wie Übertragungsnetzbetreiber damit umgehen und welche Rolle Speicher dabei spielen können.
|
|
|
|
|
|
|
Aktuelles Spotlight
|
|
|
|
|
|
|
Online Lesen
|
|
Batteriespeicher
|
|
Wie entwickelt sich der Batteriespeichermarkt? Für welche Szenarien bieten sich welche Speicherarten an? Und welche Batterietechnologien werden zukünftig relevant? In unserem Spotlight werfen wir einen Blick auf den aktuellen Stand beim Thema Batteriespeicher.
|
|
|
|
|
|
|